Beckenbeschwerden – Was nun?

 

Das menschliche Becken ist eine Region mit vielen unterschiedlichen Funktionen und Belastungen. Kommen dann noch Verletzungen oder Krankheiten der Beckeneingeweide hinzu, können sich daraus sehr unangenehme Beschwerden wie Schmerzen, Inkontinenz, sexuelle Unlust, Fertilitätsstörungen aber auch unspezifische Beschwerden, wie Kopfschmerzen oder Fibromyalgie ergeben.

In ihrem Zusammenspiel bilden die Beckenknochen, die Beckenmuskeln und die Beckenbänder eine regelrechte Wanne. In dieser liegen die Blase, die Gebärmutter (bei Frauen), die Vorsteherdrüse (bei Männern) und der Enddarm. Die Ansteuerung dieser Region erfolgt durch ein komplexes Zusammenspiel von Rückenmarksnerven, und vom autonomen Nervensystem. Dazu durchlaufen wichtige Blutgefäße und Lymphbahnen das Becken. Kommt es hierbei zu Engpässen, sind Stauungen und Ödeme die Folge.

Auch aus naturheilkundlicher Sicht verdient diese Region unsere besondere Aufmerksamkeit. Durch den Unterbauch verlaufen das Konzeptionsgefäß, der Nierenmeridian, der Magenmeridian und der Milzmeridian. Durch den unteren Rücken verlaufen u. a. das Lenkergefäß und der Blasenmeridian. Narben können den Energiefluss in den Meridianen stören und so zu Schmerzen und zu Funktionseinschränkungen führen.
Im Becken liegen gleich zwei wichtige Energiezentren, sogenannte Chakren. Zum einen ist es das Wurzelchakra, welches dem Lebenswillen zugeordnet ist, zum anderen gehört das Sakralchakra zum Becken. Es ist der Fortpflanzung und der Sinnlichkeit zugeordnet. Sind diese Energiezentren geschwächt, schwindet die Lebensfreude, Ängste dominieren und es fällt zunehmend schwer, das Leben zu genießen.

Was ist also zu tun?

Neben einer schulmedizinischen Abklärung von Beschwerden, kann die Beckenregion sehr erfolgreich mit chiropraktischen, osteopathischen und manualtherapeutischen Techniken untersucht und behandelt werden. Hierbei werden sämtliche zugehörigen Knochen, Muskeln und Bänder aber auch die Organkapseln und die Hirnhäute untersucht und therapiert. Narben können mittels Massage entstört werden. Akupunktur und Reflexzonentherapie bringen den gestörten Energiefluss in Gang.

Was können Sie selbst für sich tun?

Bewegung, am besten an der frischen Luft und am Wasser.  Schwimmen, Barfußgehen, Dampfbäder und Unterschenkelgüsse stärken ebenso das Becken, wie sanfte Massagen am Unterbauch und am Gesäß mit verschiedenen Aromaölen, wie Nelke, Rosmarin, Ingwer, Zypresse, Zeder, Sandelholz, Myrrhe, Bitterorange.

Wenn Sie weitere Fragen haben, helfe ich Ihnen gerne.

Praxis Hoffmannbeck, Physiotherapie- und Heilpraktikerpraxis in Lahnstein bei Koblenz.