Osteopathie in Lahnstein bei Koblenz

Bei der Osteopathie handelt es sich um eine eigenständige Form der Medizin. Osteopathie beeinhaltet die Begriffe Knochen – Osteon und Leiden – Pathos.

Sie gliedert sich in folgende drei Teilbereiche.

  1. Parietale Osteopathie
  2. Viszerale Osteopathie
  3. Craniosacrale Osteopathie

Unter folgendem Link können Sie sich näher informieren:

https://www.vfo.de/was-ist-osteopathie

Eine osteopathische Behandlung umfasst die manuelle Diagnose und Therapie am Bewegungsapparat, an den inneren Organen und dem Nervensystem. Im Zentrum der Therapie steht nicht die Behandlung einer Krankheit, sondern immer Sie und Ihre individuelle Situation. Ihr Körper soll gestärkt werden, denn jeder Körper trägt die Kraft zur Gesundheit in sich.

Welche Krankheiten konkret mit Hilfe der  Osteopathie behandelt werden können, dazu erhalten Sie unter folgendem Link nähere Informationen:

https://www.osteokompass.de/patienteninfo-wo_osteopathie_helfen_kann

In meiner Praxis arbeite ich mit folgenden osteopathischen Techniken:

  1. Muskel Energie Techniken
  2. Counterstrain Techniken
  3. Funktionelle Osteopathie nach Johnsten
  4. Viszerale Osteopathie
  5. Cranio Sacrale Osteopathie

Behandlungsdauer:

Eine Osteopathische Behandlung dauert im Durchschnitt zwischen 45 bis 60 Minuten. In bestimmten Fällen kann sie auch 90 Minuten dauern.

Worauf sollten Sie vor, während und nach einer Behandlung achten:

  • Nehmen Sie sich ausreichend Zeit vor und nach einer Behandlung.
  • Essen Sie nicht unmittelbar vor einer osteopathischen Behandlung.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser nach der osteopathischen Behandlung.
  • Ruhen Sie nach der Behandlung etwas.

Kosten:

Das Honorar ist abhängig von dem Gebührenverzeichnis der Heilpraktiker, sowie von der Zeit und Komplexität der jeweiligen Behandlung.

Kostenübernahme:

Viele gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich an osteopathischen Behandlungen, wenn ein ärztliches Rezept vorliegt. Fragen Sie bei ihrer Krankenkasse danach. Nähere Informationen über Krankenkassen, ihre Beteiligung an den Behandlungskosten und Ihren Bedingungen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.osteokompass.de/patienteninfo-krankenkassen

Private Krankenkassen übernehmen in der Regel die in Rechnung gestellten Kosten.  Als zertifizierter Osteopath des Verbandes Freier Osteopathen erfülle ich alle Bedingungen zur Kostenerstattung durch die Krankenkassen.

Nach Ihrer osteopathischen Behandlung erhalten Sie eine Rechnung, die Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen können.

Das erwartet Sie in meiner osteopathischen Praxis:

1. Eine umfassende Untersuchung

2. Eine Behandlung auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse

3. Eine passende Nachbehandlung, um Behandlungsergebnisse zu evaluieren

4. Eine gute Erreichbarkeit, ruhige Lage und ausreichend Parkplätze

5. Eine transparente und faire Rechnungsstellung

Geschichte der Osteopathie:

Andrew Taylor Still (1828 – 1917) war ihr Begründer. Der Sohn eines bekannten Methodistenpredigers lebte in den Vereinigten Staaten von Amerika. Während des Amerikanischen Bürgerkrieges verlor Still drei Kinder. Infolge dessen wandte er sich von der konventionellen Medizin ab. Im Jahre 1874 begann er mit der Entwicklung der Osteopathie als eigenständiges Gesundheits- und Krankheitsmodell und mit den ersten manuellen Behandlungen. 1885 legte er den Begriff Osteopathie fest und 1892 eröffnete er die American School of Osteopathy in Kirksville. In den folgenden Jahren veröffentlichte er vier Grundlagenwerke über die Osteopathie. 1910 wurde die American School of Osteopathy im Rahmen einer Überprüfung aller Medizinischen Ausbildungseinrichtungen in den Vereinigten Staaten von Amerika der ärztlichen medizinischen Ausbildung gleich gestellt. Dadurch näherte sich die Osteopathie der orthodoxen Medizin wieder an.

Einen anderen Verlauf nahmen osteopathische Ausbildungseinrichtungen in Europa.Diese Entwicklung ist besonders mit der Person John Martin Littlejohn (1866 – 1947) verbunden. Littlejohn unterrichtete von 1898-1900 an der American School of Osteopathy. Der studierte Mediziner verschob nach ersten Forschungsarbeiten über die Osteopathie den Fokuss von der Anatomie zur Physiologie und zum Nervensystem. Er gilt als der Begründer der Allgemeinen Osteopathischen Techniken (AOT, GOT). 1918 eröffnete er die British School of Osteopathie in London.  Nach dem ersten Weltkrieg begann sich die Osteopathie in England langsam zu etablieren. Allerdings entwickelte sie sich zu einer nichtärztlichen manuellen Behandlungsmethode für muskuloskelletale Beschwerden. Deshalb ist sie von der Chiropraktik heute kaum noch zu unterscheiden.

Die zentraleuropäische Osteopathie hatte ihren entscheidenden Impuls von einer Gruppe Kraniosakral arbeitender Osteopathen aus Amerika. Sie gründeten in Paris die European School of Osteopathy. Sie hat jetzt ihren Hauptsitz in Maidstone (England). William Garner Sutherland (1873 – 1954) gilt als der Begründer der Kranialen Osteopathie, in dem er den Schädel in die Osteopathie integrierte. In der European School of Osteopathy wurden wieder ursprüngliche Ideen von Still mit Ideen von Sutherland vermischt und breiteten sich in den 1980iger Jahren in Europa und Deutschland aus.

Da die Osteopathie in Europa aus der ärztlichen medizinischen Ausbildung und Praxis ausgeschlossen war, entwickelte sie sich im nichtärztlichen Kontext weiter und wird zum großen Teil von ehemaligen Physiotherapeuten ausgeübt. Allerdings dürfen in Deutschland nur niedergelassene Heilpraktiker und osteopathisch ausgebildete Ärzte osteopathisch arbeiten.

Sie lesen gerade:

Lahnstein, Braubach, Bad Ems, Gesundheit, Kopfschmerzen, Behandlung, Praxis Hoffmannbeck, Osteopathie, Koblenz,