Fünf Fakten über Rückenschmerzen und warum eine ganzheitliche Therapie nachhaltig ihre Beschwerden langfristig verbessern kann.

1.  Wie viele Menschen sind von Rückenschmerzen betroffen?

Wussten Sie, dass Rückenbeschwerden eine der wichtigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland sind? Beinahe jede dritte Erwachsene leidet öfter oder ständig unter Rückenschmerzen. Erkrankungen des Rückens (ICD M40-M54) gehören zum übergeordneten Diagnosekapitel der „Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens“. Und diese Diagnose gilt als Ursache für ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage.

(https://de.statista.com/statistik/daten/studie/668036/umfrage/umfrage-zur-haeufigkeit-von-rueckenschmerzen-in-deutschland/ 2020)

Dabei sind Männer mit durchschnittlich 1220 Arbeitsausfalltagen häufiger betroffen als Frauen mit durchschnittlich 954 Arbeitsausfalltagen auf 1000 Mitglieder gerechnet. .

(https://de.statista.com/statistik/daten/studie/668036/umfrage/umfrage-zur-haeufigkeit-von-rueckenschmerzen-in-deutschland/ 2020)

Interessant ist jedoch dass Frauen häufiger als Männer angeben, unter mindestens drei Monate anhaltenden Rückenschmerzen (also fast täglich!) gelitten zu haben.

Bei beiden Geschlechtern variiert die Häufigkeit von Rückenbeschwerden deutlich mit dem Alter: Es zeigt sich eine annähernd lineare Zunahme der Häufigkeit chronischer Rückenschmerzen mit dem Alter. Das bedeutet, je älter wir werden, umso mehr neigen wir dazu unter chronischen Rückenschmerzen zu leiden.

Zur Information: Chronische Rückenschmerzen bedeutet, diese Schmerzen dauern länger als 12 Wochen!

(https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/rueckenschmerzen/hintergrund?gclid=CjwKCAiAudD_BRBXEiwAudakX2Mnahg8Ej_sc2WPZ9AKg7UvWWl1an58SeB0EkpNnbiql90Fb0JV-RoCCbkQAvD_BwE )

Warum Ältere über schwerere Rückenschmerzen als jüngere berichten, dazu gibt es folgende Hypothesen: Zum einen werden biomechanische Entlastungen vermutet, die im jungen Jahren besser mehr vorhanden sind. Zum anderen gibt es die Ansicht, in der Jugend Selbstheilungsvorgänge an der Wirbelsäule aktiver ablaufen. Oder das Rückenschmerzen in jungen Jahren nicht so stark wahrgenommen werden.

(Robert Koch Institut Statistisches Bundesamt: Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 53 Rückenschmerzen 2012)

2.  Worum handelt es sich bei Rückenschmerzen?

Grundsätzlich besteht Konsens, dass bei den meisten Patientinnen und Patienten mit unspezifischen Rückenschmerzen eine komplexe Problematik mit Risiken aus sehr unterschiedlichen Quellen besteht:

  1. physiologisch-organisch: durch Verlust der Beweglichkeit, Funktionseinschränkungen und eine Abnahme der körperlichen Fitness
  2. kognitiv und emotional: durch eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber körpereigenen Signalen, durch Stimmungsschwankungen sowie katastrophisierende Vorstellungen
  3. im Verhalten: durch unangemessenes schmerzbezogenes Verhalten
  4. sozial: durch Störung der sozialen Beziehungen und Probleme am Arbeitsplatz und im Beruf.

(Robert Koch Institut Statistisches Bundesamt: Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 53 Rückenschmerzen 2012)

3.  Zu welchen Begleitbeschwerden – Komorbidität kann es kommen?

Rückenschmerzen (chronisch oder persistierend) sind meist mehr als „Schmerzen im Rücken“. Als Begleitbeschwerden bei Rückenschmerzen treten am häufigsten degenerative und entzündliche Gelenkerkrankungen, Osteoporose, Schlaganfall, Herzinsuffizienz, Depression, Substanzmissbrauch, Adipositas und chronische Bronchitis auf. Nur bei Krebserkrankungen und bei Diabetes mellitus wurden in gleicher Häufigkeit Begleitbeschwerden angegeben.

(Robert Koch Institut Statistisches Bundesamt: Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 53 Rückenschmerzen 2012)

4.  Zu welchen Folgen kann es bei Rückenschmerzen kommen?

Zu den Folgen von Rückenschmerzen zählt neben einer eingeschränkten subjektiven Gesundheit auch eine verminderte Leistungsfähigkeit in Alltag, Beruf und Freizeit. Dies führt bei Beschäftigten zu Arbeitsausfall und einer damit verbunden geringeren Arbeitsproduktivität.

(Robert Koch Institut Statistisches Bundesamt: Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 53 Rückenschmerzen 2012)

5.  Wie werden Rückenschmerzen in der klassischen Schulmedizin therapiert?

Die Behandlung umfasst medikamentöse, nicht-medikamentöse und invasive Maßnahmen.

Die medikamentöse Therapie ist symptomatisch und dient der Unterstützung der nicht-medikamentösen Therapie. Auf diese Weise soll es den Betroffenen ermöglicht werden, ihre schmerzbedingt gemiedenen alltäglichen Aktivitäten wieder aufzunehmen. Zur Anwendung empfohlen werden generell folgende Medikamentengruppen:

Analgetika, Opioid-Analgetika, Muskelrelaxanzien, Antidepressiva

Im Bereich der sog. einfachen rezeptfreien Schmerzmittel kommen Paracetamol, Ibuprofen, Acetylsalicylsäure zum Einsatz.

Die nicht-medikamentöse Therapie ist wichtiger Bestandteil der Behandlung von unspezifischen Rückenschmerzen. Als förderliche Therapien gelten:

Patienteninformation und Beratungsgespräche, Bewegungs- und Sporttherapie, Entspannungsverfahren (Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training, Ergotherapie, Manuelle Therapie(Manipulation/Chirotherapie/Mobilisation in Kombination mit Bewegungstherapie), Massage(insbesondere in Kombination mit Bewegungstherapie), Rückenschule (nur bedingt zu empfehlen), Wärmetherapie, kognitive Verhaltenstherapie (KVT)

Bei unspezifischen Rückenschmerzen können invasive Therapien, perkutane Verfahren (Injektionen) sowie operative Verfahren laut Nationaler Versorgungsleitlinie nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht empfohlen werden.

(Robert Koch Institut Statistisches Bundesamt: Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 53 Rückenschmerzen 2012)

Seit 2011 behandle ich in meiner Praxis für Osteopathie und Naturheilverfahren Wirbelsäulen- und Gelenkschmerzen. Ich wende dabei mit Erfolg Osteopathie und Naturheilverfahren an.

Lesen Sie auch dazu folgenden Artikel von mir:

http://epaper.der-lokalanzeiger.de/eweb/vfa/2021/02/06/KAW/2/

Das erwartet Sie in meiner osteopathischen Praxis:

1. Eine umfassende Untersuchung

2. Eine Behandlung auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse

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Meine Praxis liegt in einer ruhigen Umgebung. Ausreichend Parkplätze sind vorhanden.

Rufen Sie mich an unter 02621 6295640 und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin. Hier können Sie mir eine schriftliche Nachricht senden:


Wichtige Information der Praxis Hoffmannbeck in der Zeit der Corona Pandemie:

Liebe Patientinnen und Patienten, die Praxis ist weiterhin geöffnet.

Osteopathische Behandlungen dürfen bei medizinischer Notwendigkeit weiterhin stattfinden. Bitte haben Sie Verständniss, dass ich in dieser Zeit auf Händeschütteln verzichte. Während der Behandlung  trage ich selbstverständlich einen Mundschutz und beachte wie auch sonst die gebotenen Hygienevorschriften in meiner Praxis.

Beachten Sie bitte Folgendes:

Bringen Sie bitte einen geeigneten Mundschutz zur Behandlung mit.

Risikopatienten mit schweren Atemwegsvorerkrankungen, schweren Allgemeinerkrankungen möchte ich bitten, im eigenen Interesse bis zur Lockerung der Beschränkungsmaßnahmen von einer Behandlung abzusehen.

Patienten mit Erkältungssymptomen möchte ich bitten, erst nach Genesung wieder zur Behandlung zu kommen.

Bitte erscheinen Sie erst kurz vor Ihrem Behandlungstermin in der Praxis, um lange Verweilzeiten zu vermeiden.

Desinfizieren Sie Ihre Hände bitte im Wartezimmer.

Bringen Sie ein großes Badehandtuch oder Laken zur Behandlung mit.

Nähere Informationen zum aktuellen Stand der COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) Infektionkrankheit finden Sie unter folgendem Link:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Alles Gute und bleiben Sie GESUND!

Achtung!

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Die Praxis Hoffmannbeck ist von  nun an täglich von

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Schlüsselwörter: lockdown, covid19, pandemie, hygienemaßnahmen, Wechseljahre, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Osteopathie, Schlafstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen